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Hund und Kind: Passt das zusammen?

Kinder und Hunde passen sehr gut zusammen. Dafür müssen aber Eltern, Kind und Hund bestimmte Regeln einhalten und Rücksicht aufeinander nehmen. Dann können Kinder und Hunde die besten Freunde werden.

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Für ein Kind kann ein Hund sehr viel bedeuten: Er ist sein bester Freund, hört immer zu und behält Geheimnisse für sich. Ein Hund bringt dem Kind aber auch bei Verantwortung zu tragen und Rücksicht auf ein anderes Lebewesen zu nehmen. Damit ein Kind jedoch diese positiven Erfahrungen machen kann, muss es zunächst den richtigen Umgang mit einem Hund lernen und verstehen.

 

Ab wann Kinder und Hunde zusammen lassen

Kleinkinder und Babys sollten eher auf Abstand zum Hund gehalten werden. Sie sind noch tollpatschig, kneifen oder hauen den Hund aus Versehen, worauf dieser unkontrolliert reagieren könnte. Der Hund soll sich zwar an das Kind gewöhnen, aber eher indem er beim Spazierengehen neben dem Kinderwagen herläuft. Baby und Hund sollten niemals unbeaufsichtigt in einem Raum alleine gelassen werden. Das Spielzeug von Hund und Baby sollte klar getrennt sein.

Auch im Kindergartenalter ist noch Vorsicht geboten. Hier probieren Kinder gerne Ihre Grenzen aus – auch beim Hund. Die Eltern müssen selber ein Gefühl dafür entwickeln, inwieweit ihr Kind versteht, was ein richtiger Umgang mit dem Hund bedeutet. In diesem Alter kann man den Kindern aber bereits gut anfangen zu erklären, was sie dürfen und was nicht. Mit dem Schulalter wachsen dann auch das Verantwortungsgefühl und die Sensibilität beim Kind heran. Trotzdem gibt es Regeln, an die sich das Kind halten muss.

 

5 Regeln für die Eltern

  1. Lass das Kind und den Hund niemals unbeaufsichtigt alleine. Egal, wie lieb der Familienhund ist.
  2. Der Hund muss jederzeit eine Rückzugsmöglichkeit haben.
  3. Informiere dich über die Körpersprache des Hundes und erkenne diese, um rechtzeitig auf Situationen entsprechend reagieren zu können.
  4. Nicht das Kind ist für die Erziehung verantwortlich, sondern ihr als Eltern.
  5. Bringe deinem Kind bei, Respekt und Rücksicht gegenüber dem Hund zu zeigen.

 

5 Regeln für das Kind

  1. Der Hund ist kein Spielzeug.
  2. Erspare dem Hund Stress und gönne ihm Ruhepausen. Sag deinem Kind auch mal, dass es den Hund nun für eine gewisse Zeit in Ruhe lassen soll.
  3. Beim Fressen und Schlafen sollte der Hund immer in Ruhe gelassen werden.
  4. Hunde werden nicht gerne umarmt und mögen keine lauten Geräusche.
  5. Das Kind sollte niemals vor dem Hund wegrennen. Das könnte seinen Jagdinstinkt wecken. Auch andere schnelle Bewegungen sollte es vermeiden.

 

5 Regeln für den Hund

  1. Das Kinderzimmer sowie der Kinderwagen sind für den Hund Tabu.
  2. Der Hund darf das Kind nicht maßregeln oder probieren zu erziehen wie einen Welpen.
  3. Trainiere bereits bevor das Kind da ist, alltägliche Situationen wie das Tragen eines Kindes oder Spazierengehen mit Kinderwagen. Mit einer Puppe kann man bereits Situationen simulieren, in denen der Hund zukünftig weniger Aufmerksamkeit als sonst bekommt.
  4. Nimm dir trotzdem weiterhin bewusst Zeit für deinen Hund.
  5. Das Spielzeug des Kindes ist nicht das Spielzeug des Hundes.

 

Diese Bücher dienen als Ratgeber für dich und dein Kind:

 

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