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Hund „Sitz“ beibringen

„Sitz“ gehört zu den Grundkommandos, die ein Hund beherrschen sollte. So bringst du deinem Hund das Kommando Schritt für Schritt bei.

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Erster Schritt

Übe zu Beginn nur Zuhause an der Leine und halte Leckerlis bereit. Stell den Hund links neben dich. In der linken Hand hältst du seine Leine, in der rechten ein Leckerchen. Halte die Belohnung über den Kopf des Hundes. Sobald er sich setzt, sag „Sitz“ und gib ihm das Leckerchen und lobe ihn. Betone vor allem das „i“ im Wort, dann kann der Hund es sich besser merken und von anderen Kommandos unterscheiden.

 

Spielend „Sitz“ lernen

Auch spontan im Spiel kannst du das Kommando üben. Tobe mit deinem Hund herum. Wenn er sich direkt vor dir befindet, zieh das Spielzeug vor seiner Nase hoch. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er sich nun setzt. Dabei sagst du wieder das Kommando „Sitz“ und lobe ihn überschwänglich. Sollte dein Hund versuchen zu springen, verringer den Abstand zu ihm.

 

Distanz erhöhen

Bleibt der Hund ohne Probleme fünf Sekunden lang sitzen, erhöhe die Distanz. Lass den Hund angeleint und geh etwa einen Meter weit weg. Gib nun das Kommando „Sitz“. Klappt das gut, kannst du nach und nach die Distanz immer um 50cm erhöhen.

 

Das Kommando richtig auflösen

Das Kommando wird durch ein weiteres Kommando, wie „Lauf“ oder „Komm“ aufgelöst. Das kann man durch das Wegwerfen vom Leckerli trainieren. Der Hund soll immer so lange sitzend verharren, bis das Kommando zum Aufstehen kommt.

 

Sichtzeichen

Zusätzlich zum verbalen Kommando, kannst du das Sichtzeichen einführen. Dieses bringst du dem Hund jedoch erst bei, wenn er das Kommando „Sitz“ sicher beherrscht. Bei jedem Befehl zum Sitzen, zeigst du mit einem Zeigefinder nach oben. Sichtzeichen helfen dem Hund, Kommandos voneinander zu unterscheiden. Außerdem kannst du irgendwann den Hund rein über Sichtzeichen Kommandos signalisieren.

 

Natürliches Verhalten ausnutzen

Auch im Alltag kannst du das Kommando ganz nebenbei trainieren. Beobachte deinen Hund. Sobald du merkst, dass er sich setzt, sagen Sie währenddessen „Sitz“. Hier ist das Timing jedoch schwierig. Der Befehl darf nicht zu früh und nicht zu spät kommen.

 

Erhöhter Schwierigkeitsgrad

Wenn das Kommando Zuhause an der Leine perfekt sitzt, kannst du den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Übe draußen, im Park, im Restaurant oder während andere Hund in Sicht sind. Schritt für Schritt kannst du verschiedene Situationen proben, bis der Hund irgendwann in jeder Situation auf das Kommando hören wird.

 

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