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FAQ: Allergie beim Hund

Auch unsere Vierbeiner leiden immer häufiger an Allergien. Etwa jeder fünfte Hund ist mittlerweile betroffen. Alles rund um Allergien beim Hund, was auf eine Allergie hinweist und wie sie behandelt werden kann, erfährst du hier.

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Bei häufigem Kratzen denken die meisten Hundebesitzer als erstes an einen Flohbefall. Dabei kann auch eine Allergie die Ursache sein. Wie bei uns Menschen können Nahrungsmittel oder auch Umweltstoffe der Auslöser sein. Im Folgenden geben wir dir Anworten auf folgende Fragen:

1. Wie und wann entstehen Allergien beim Hund?

2. Woran erkenne ich eine Allergie?

3. Welches sind die häufigsten Allergien beim Hund?

4. Wie können Allergien diagnostiziert werden?

5. Wie entstehen Kreuzallergien?

6. Haben Allergien beim Hund zugenommen?

7. Welche Hunderassen sind besonders Allergie-gefährdet?

8. Steigt durch die Futterzusammenstellung das Allergierisiko?

9. Wie behandelt man eine Allergie beim Hund?

10. Welche Ratgeber sind die besten zu dem Thema?

 

1. Wie und wann entstehen Allergien beim Hund?

Wie auch beim Menschen besteht eine angeborene Neigung zu Allergien. Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe. Erst durch wiederholten Kontakt äußert sich eine Allergie jedoch durch Symptome. Daher treten Allergien beim Hund meist im zweiten oder dritten Lebensjahr auf. Auch bei Bienen- oder Wespenstichen ist daher Vorsicht geboten. Während sich beim ersten Stich eine normale Reaktion zeigt, kann der zweite Stich wie bei Menschen zu einer allergischen Reaktion bis hin zu einem allergischen Schock führen.

 

2. Woran erkenne ich eine Allergie?

Das am häufigsten zu beobachtende Symptom ist, dass der Hund sich ständig kratzt, eventuell auch schon aufgekratzte Wunden zu finden sind. Auch Pfotenschlecken, Wälzen und Reiben können zu den Symptomen zählen. Wiederkehrende Ohrenentzündungen können ein weiteres Indiz sein. Ein weiteres deutliches Anzeichen sind Zwischenzehengranulome. Das sind Knötchen, die sich in den Zwischenzehenräumen bilden. Bei einer Futtermittelallergie können auch Magen-Darm-Probleme, wie Verstopfungen oder Durchfall dazu kommen.

 

3. Welches sind die häufigsten Allergien beim Hund?

Am häufigsten ist die Flohallergie beim Hund zu finden, was es noch schwieriger macht zwischen der Allergie und dem Flohbefall zu differenzieren. Auf Platz zwei ist die atopische Dermatitis, die Reaktion auf Umweltstoffe wie Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilz. Am dritthäufigsten tritt eine Futtermittelallergie, vor allem gegen Eiweiße, auf.

 

4. Wie können Allergien diagnostiziert werden?

Zunächst sollten andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können, bevor man über eine Allergie spricht. Parasitenbefall kann wie bereits erwähnt die ähnlichen Symptome haben. Zur Diagnose helfen verschiedene Tests. Beim serologischen Test wird das Blut untersucht, während beim Intrakutantest die Allergene in die oberste Hautschicht gespritzt werden und die Reaktion beobachtet wird. Für Allergien gegen Umweltallergene zeigt der Intrakutantest eine 80-prozentige Trefferquote, während der serologische Test Allergieauslöser mit einer 70-prozentigen Trefferquote feststellt. Es empfiehlt sich eine Kombination von beiden Tests, wodurch man eine Trefferquote von immerhin 90 Prozent erreicht. Bei Futtermittelallergien findet man am besten durch die Ausschlussdiät den Allergieauslöser. Dabei lässt man nach und nach allergieauslösende Stoffe weg und findet darüber hinaus, ohne welche Allergene es dem Hund besser geht. Schwieriger wird es bei Kreuzallergien.

 

5. Wie entstehen Kreuzallergien?

Manche Hunde reagieren auf ganze Allergengruppen, andere direkt auf mehrere Auslöser, zum Beispiel Pollen und Futterbestandteile.

 

6. Haben Allergien beim Hund zugenommen?

Ja, mittlerweile sind etwa 20 Prozent der deutschen Hunde Allergiker. Vor zehn Jahren waren es nur halb so viele. Vielleicht liegt es daran, dass wir heutzutage aufmerksamer sind bei der Gesundheit unserer Hunde, vielleicht aber auch an Überzüchtung und Zusatzstoffen im Futter.

 

7. Welche Hunderassen sind besonders Allergie-gefährdet?

Die Zunahme an Allergien wird durch Überzüchtung auf jeden Fall begünstigt. Daher leiden vor allem Modehunde daran. Bekannt sind vor allem der West Highland Terrier und die Englische und Französische Bulldogge für eine hohe Allergiebereitschaft.

 

8. Steigt durch die Futterzusammenstellung das Allergierisiko?

Vor allem tierische und pflanzliche Eiweiße im Futter sind ein Risiko. Diese können Allergien auslösen. Daher sollte darauf möglichst verzichtet werden, gerade wenn du einen Hund mit erhöhter Allergiebereitschaft hast.

 

9. Wie behandelt man eine Allergie beim Hund?

Gegen akute Symptome bekommst du vom Tierarzt Medikamente, die den Juckreiz und weitere Beschwerden lindern. Soweit es geht, sollten die Allergene im Alltag natürlich gemieden werden. Dafür ist meist eine gesteigerte Hygiene notwendig und bei Futtermittelallergien aufmerksames Lesen der Inhaltsstoffe von Futter und Leckerchen. Auch sollten Bekannte und Freunde dem Hund nicht mehr ungefragt Leckerlis geben. Auch eine Hyposensibilisierung ist beim Hund möglich. Frühestens nach vier Monaten, meist jedoch nach acht bis zwölf Monaten, tritt eine Besserung ein.

 

10. Welche Ratgeber sind die besten zu dem Thema?

Hier findest du die besten Ratgeber zur Allergie beim Hund:

 

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